Tunesien - Dezember/Januar 2010/2011 und 2013/2014 und November 2012

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Neujahr 2010/2011:

Bereits im Mai 2010 hatte Tom in uns das Feuer für die ATW Neujahrestour in Tunesien entfacht. An Weihnachten war es endlich soweit und der TD5 betrat zum ersten Mal den afrikanischen Kontinent.

Die Tour wird unvergesslich bleiben. Diese Ruhe und Weite, die traumhaften Sonnenuntergänge und der Sternenhimmel gespickt mit Sternschnuppen, Erholung pur. Die ganez Reise war vom erfahrenen Team der ATW super organisiert - gerne wiedermal.

Die Tour führte uns von Tunis durchs Gebirge in die Stadt Douz, das Tor zur Sahara. Weiter durch den Sand, vorbei am Jebil Nationalpark, dem Berg Tembain zum verlornenen See an der militärischen Sperrgrenzen im Süden von Tunesien, auch ein Besuch der Seerosenfelder durfte nich fehlen.

Detallierter Reisebericht.

Oktober 2012:

Sand und Dünen machen irgendwie süchtig, somit ging es im Herbst 2012 zum zweiten Mal nach Tunesien und sicherlich nicht zum letzten Mal. Im Vergleich zum Neujahr 2010/2011 hatten wir tagsüber Temperaturen bis zu 40°C und Nachts fast T-Shirt Wetter. Ziel war es wieder den verlorenen See zu erreichen, was wir auch ohne grössere Probleme schafften.

Neujahr 2013/2014:

Nach dem Range Rover Umbau musste dieser gebührend getestet werden, somit buchten wir über ATW die Neujahrestour in Tunesien von El Borma über den verlorenen See nach Douz. Der Range schlug sich ganz gut, teilweise fehlt es im etwas an Power, aber der V8 Sound macht alles wieder wet. Wir haben die Strecke von el Borma über den verlorenen See nach Douz ohne technische Probleme bewältigt. Wer sagt auch immer, dass der Range Rover das unzuverlässigte Auto der Welt ist?

Kartenmaterial für Tunesien

  • Sehr zu empfehlen ist die Tunesien 1:600'000 Karte von Reise Know-How (ISBN 978-3-8317-7170-7)
  • Als Download, GPS Tunesien Karte (7'088 kb)
  • Trans-Karpaten Tour 2012 und 2013- Mai/Juni 2012/2013

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    Nach 2010 fuhren wir zum zweiten Mal eine Tour in Rumänien mit TC-Offroad, und es war wieder einfach genial.

    Im Vergleich zu 2010 haben wir uns diesem Mal für die schwierigste Karpaten Tour entschieden und ja, es war vorallem schlammiger, und ich würde die Tour gleich wieder fahren.

    Nach der Tour 2012 hab ich mich gleich für eine weitere Trans-Karpaten-Tour bei TC-Offroad, und es hat erneut Spass gemacht. Leider war es teilweise nicht ganz so matschig wie 2012, aber wieder coole Leute kennengelernt.

    Lapland Winter Tour 2012 - Februar 2012

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    Lapland im Winter - hört sich schon etwas kalt an, und dann noch mit dem nicht sehr heiz starken Land Rover Defender. Es war cool... Details folgen.

    Island 2011 - Juli 2011

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    Seit unserem ersten Island-Urlaub im November 2008, sind wir dem Land des Feuer und Eises verfallen. Die farbenverspielte Landschaft, die spührbare Kraft der Natur und zu heisse Temperaturen mag ich eh nicht.

    Der Entdeckergeist für Island brodelte auch in Tina und Peter. Nachdem das noch fehlende Gefährt beschafft war, konnten uns auch ein stürmisches Video zur Fährenüberfahrt nicht mehr zurückhalten. Einzig das Buchen der Fähre erwies sich als eventueller Roadblocker. Anfang Januar 2011 war die Fähre bereits ausgebucht und wir wurden auf die Warteliste gesetzt. Die Anfrage bei einem anderen Reisebüro brachte die Erlösung, unsere beiden Landys hatten einen Platz im Bauch der Fähre von Smyril Line.

    Unsere Tour führte uns durchs Hochland vorbei an Gletscherhöhlen, Kraterseen, schwarzen, braunen, roten, grauen Sand und auch in den etwas mehr touristischen Süden von Island.

    Detallierter Reisebericht.

    Reiseunterlagen für Island

  • Als Papierkarte diente uns die Island Touring Map 1 : 600 000 von Ferdakort (ISBN 978-9979316930).
  • Der Reiseführer Island aus dem Michael Müller Verlag (ISBN 978-3899534481), war uns ein treuer Begleiter.
  • Kostenlose Island GPS Karte findet man unter www.ourfootprints.de/gps/mapsource-island.html
  • Infos zum Strassenzustand und der Pistenbefahrbarkeit im Hochland findet man unter www.vegagerdin.is/english/road-conditions-and-weather
  • Meine Tracks auf Island als GPS Datei (linke Maustaste - Link speichern unter):

  • .gps Datei (148 kb)
  • .gpx Datei (875 kb)
  • Karpaten/Rumänien - August 2010

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    Die über den Tartaren Pass Tour mit TC-Offroad, kann ich nur weiterempfehlen. Tour war perfekt organisiert.

    Piemont/Ligurien - August 2010

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    Westalpentour mit Landy, Andy und Ju - Über die Alpen auf alten Militärstrassen. Anhand des Denzels (Grosser Alpenstrassenführer) und dem Internet hab ich 5 Strecken ausgewählt: Col du Sommeiller, Assietta-Kammstrasse, Varaita-Maira-Kammstrasse, Col du Parpaillon und Ligurische Grenzkammstrasse.

    Die Tour war keine grosse Herausforderung für den TD5, aber solche Landschaften erreicht man in der Schweiz nur zu Fuss. Mit dem Auto auf einer offiziellen Strasse durch eine Art Mondlandschaft auf 3000m hoch, verlassene Bergstrasse und Thunfisch grillieren auf 2100m. Die Westalpen sind eine Reise wert.

    Detallierter Reisebericht.

    Meine Tourplanung von Schaffhausen nach San Remo als GPS Datei (linke Maustaste - Link speichern unter):

  • .gps Datei (333 kb)
  • .gpx Datei (876 kb)
  • Insel Elba - Mai 2010

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    Das alljährliche Campen am Comersee (für mich seit 1999) fiel regelrecht ins Wasser. Auffahrt, man hat frei, somit fuhren wir mit unserem Landy auf die Insel Elba. Isabel, eine Kollegin von Regula, betreibt mit ihrem Mann Jürg seit 5 Jahren die Tauchstation Marelino Sub. Schöne verträumte Insel, dieses Elba. Aber im Sommer sicherlich überschwemmt von Touristen.

    Die erste Nacht verbachten wir auf einem Campingplatz direkt am Meer und schliefen bei Wellenrauschen und Froschgequake ein. Für die beiden nächsten Nächte klappten wir am Strassenrand einer wenig befahrenen Nebenstrasse unser Dachzelt auf und schliefen von Glühwürmchen umschwärmt ein.

    Eigentlich war noch ein Schnuppertauchgang geplant, aber die stürmische See machte uns einen Strich durch die Rechnung. Wir kommen wieder!

    Mechanik und Elektronik TD5 Workshop - Mai 2010

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    Per Zufall stiess ich auf die Ausschreibung des Mechanik und Elektronik TD5 Workshop bei Overland technics. Der 2 tägige Kurs ist gegleidert aus einer guten Mischung Theorie und Praxis. über Keilriehmenwechseln, versteckte Fehler in der Elektronik finden, bis hin zu den wichtigsten selber auszuführenden Wartungsarbeiten war alles dabei. Auch der interessante Austausch mit anderen Landyfahren kam nicht zu kurz. Der Kurs zeigte auch die Schwachstellen am TD5 auf. Der Rostbefall aufgrund der Aluminium/Stahl Konstruktion und bedingt ausreichendem Korrosionsschutz am Stahlrahmen ist bekannt, aber der öl verschmierte Stecker der Steuerungseinheit und die angerosteten Steckachsen waren mir neu. Mein Landy zeigt beide Krankheiten.

    Problem 1: Das Motorenöl dringt durch den Anschluss der Dieseleinspritzdüsenverkabelung aus dem Motorblock aus und fliesst durch den Kabelstrang zur Steuerungseinheit unter dem Beifahrersitz. Aber der Landy läuft noch.

    Problem 2: Angerostete Steckachsen können zum Problem werden, wenn man die Bremsscheiben austauschen möchte. Wenn die Oxidierung schon fortgeschritten ist, kann man nur noch mit einer Flex die Steckachse durchtrennen und Bremsscheibe und Steckachse ersetzten.

    Offroad Weekend in Jänschwalde - Oktober 2009

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    Ende Oktober fuhren wir über Augburg, Prag, Dresden nach Jänschwalde bei Cottbus, um an einem Offroad Weekend von TC Offroad Trekking teilzunehmen. In Prag übernachteten wir in einem 5-Sterne Hotel. Der Hotelpasche konnte seinen Augen nicht trauen, als er unseren Landy mit Dachzelt sah. Er bat mich selber zu parken. Ist doch einfach ein Auto? Da die Tiefgarage zu niedrig war, stellten wir den Defender auf dem Bus-Parkplatz nebem dem Hotel ab.

    Das alte Fahrtrainingsgelände der Volksarmee ist ein Traum, es ist riesig. Die Leute von TC Offroad Trekking, auch alles Landyfahrer, haben uns gut aufgenommen. Die bunte Fahrzeugflotte bestand aus Jeep Wrangler, Jeep Grand Cherokee, Mercedes G-Klasse, einem Bremach Camper, Hummer H2, Suzuki Samurai und LR110. Bei der ersten Konvoifahrt sah man ein, dass der Jeep Grand Cherokee, ein SUV und kein Geländefahrzeug ist. Ebenso schied der Hummer H2 mit einem verzogenen Rahmen aus, was den meisten anderen Teilnehmern ein leichtes schmunzeln auferlegte. übernachtet wurde in Blockhütten und in der Kantine auf dem Areal konnten wir uns für fast kein Geld gut verpflegen.

    Am Samstag und Sonntag tasteten wir uns Schritt für Schritt an grössere Herausfordernungen heran und wenn man mal fest sass, lag es nicht am Fahrzeug, wohl eher am Fahrer selber. Regula blieb nur einmal hängen, ich ganze 4 mal. Dreimal davon innerhalb 10 min.

    Das Wochenende hat echt Spass gemacht, auch dank den wirklich kollegialen Jungs von TC Offroad. Eigentlich wollten wir danach weiter nach Berlin, da wir beide uns aber ziemlich erkältet hatten, fuhren wir von Cottbus direkt nach Schaffhausen. 800 km sind im Landy kein Problem, nur die 3 Stunden Stau haben etwas genervt. Hinter Stuttgart lies ich den Defender rollen und Regula schlief auf dem Beifahrersitzt, obwohl die Tachnonadel bei 150 km/h stand. Wer behauptet der Landy ist laut und unbequem?

    Offroad Training im Jura - Oktober 2009

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    Kurz nach dem Kauf des Landy buchten wir ein Offroad Training bei Bird Exploring. Die Vorfreude bei Regula und mit war riesig und so war es auch kein Problem an einem Samstag um 04:30 aufzustehen. Wir trafen uns in Ederswiler JU, nach einem sinnvollen Theorieblock gings endlich los. Und danke, dass es seit Tagen geregnet hat - das Gelände war richtig schön zugeschlammt.

    Die Vorfreude war berechtigt, der Kurs war lehrreich und natürlich Spass pur. Nur diese seitlichen Schrägfahrten, ich glaube der Mensch resigniert bevor der Landy kippt. Vor der Wassdurchfahrt wurde uns erklärt, dass die Fahrzeuge dicht sind und somit kein Wasser durch die Türen eintreten sollte - Ausnahme der Land Rover Defender. Diese Undichtigkeit des Landy bringt aber auch Vorteile mit sich, bei einer Flussdurchfahrt muss man keine Angst haben, dass das Auto auf- und davonschwimmt. Durch die knappe Abdichtung der Türen läuft der Landy sofort voll und bleibt mit den Rädern auf dem Flussbett, ebenso läuft das Wasser auch wieder raus.

    Auf den ersten Kilometern Heimfahrt hinterliessen wohl alle Teilnehmer eine Schlammspur. Unser Landy war bis oben zugedreckt, muss ja so sein! So lernte ich am Sonntag bei der Reinigung das Fahrzeug auch mal von unten kennen.